die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Kurt Tucholsky Lesebuch

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Inhalt:

Pazifisten und Menschenfreunde finden sich in der Reihe "Der Club der verbannten Dichter". Das freie Wort war ihr Werkzeug, um gegen Unfreiheit, Verführung, Unterdrückung und Missbrauch von Macht anzuschreiben. Viele gerieten in den Höllenstrudel der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der zwei Weltkriege das Drama der Menschheit inszenierten. Folgende Tucholsky-Texte stimmen auf den Autor ein: O An das Publikum O Der Untertan O Drei Minuten Gehör! O Der Mensch O In der Hotelhalle O Es ist O Sehnsucht nach der Sehnsucht O Prozess Harden O "Nationalstolz" aus der SZ O Mit fehlt ein Wort O Das Lächeln der Mona Lisa O Ein Ehepaar erzählt einen Witz O Ehekrach O Das Ideal O Der Streit um den Sergeanten Grischa O Wer kennt Odenwald und Spessart?

Autor(en) Information:

KURT TUCHOLSKY (1890 - 1935) Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin geboren, studierte dort und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der "Schaubühne" und späteren "Weltbühne", nach Siegfried Jacobsohns Tod zeitweilig auch ihr Herausgeber. Seit 1929 hielt sich Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindås am 21. Dezember 1935 aus dem Leben schied. Erich Kästner schrieb über ihn: "Er teilte an der kleinen Schreibmaschine Florettstiche aus, Säbelhiebe, Faustschläge. Die Männer des Dritten Reiches klopften ja damals schon recht vernehmlich an Deutschlands Tür. Ein kleiner dicker Berliner wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten".