die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Oben ist besser als Unten

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Inhalt:

Es begann in einer Almhütte im Lechtal. Dort, wo einer der letzten Wildflüsse Europas fließt und es ein bisschen aussieht wie in Alaska, verbrachte Andreas Lesti einen Sommer. Hier nimmt seine Geschichte der Alpen ihren Anfang, die er entlang von Büchern erzählt, deren Lektüre ihm den Weg weist. Aber Lesti berichtet nicht nur von den Abenteuern der anderen, er ist selbst ein Abenteurer. Er sucht die großen Schauplätze der Alpen auf, das Matterhorn, den Montblanc, die Zugspitze, er ergründet die Ursprünge des Alpinismus und wie die ehrgeizigen Engländer mit Schweizer Bergführern zahlreiche Gipfel "entjungferten". Er entschlüsselt für uns den "Mythos Berg". Denn seit dem Zauberberg wissen wir: Wer oben war, kann unten nicht mehr leben. Wir lernen nicht nur die Klassiker kennen, sondern auch das Abseitige und Humoristische, das die Berge bereithalten. Es gibt einen Haufen Bücher über die Alpen, aber so eines gibt es nicht: wo sich Rousseau, der Bergführer Alois und Christian Kracht, Goethe, James Bond, Mark Twain und Sherlock Holmes über den Weg laufen.

Autor(en) Information:

Andreas Lesti, geboren 1975 in Augsburg, ist Journalist und Germanist und lebt seit einigen Jahren im bergfernen Berlin. Das bedeutet nach 29 Labensjahren am Alpenrand naturgemäß: Entzug. Doch dank regelmäßiger Reisen in die Alpen und der Lektüre vieler Bücher über die Berge kann er darüber hinwegsehen, dass es die Hüfel der Hauptstadt auf gerade einmal 115 trauriege Höhenmeter bringen.