die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Husserl-Handbuch

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Inhalt:

Dieses Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk Husserls und seinen Einfluss auf die nachfolgende Philosophie und andere Wissenschaften. Es ist gelichzeitig das erste Referenzwerk, was nicht nur Husserls veröffentlichte Schriften, sondern auch die Themen des zur Husserls Lebzeiten unveröffentlichten Nachlasses berücksichtigt. ​Edmund Husserl gilt als der Begründer der Phänomenologie und als einer der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er stand jedoch lange im Schatten seiner Nachfolger wie etwa Martin Heidegger oder Jean-Paul Sartre. Etwa ab den 1990er Jahren setzte eine Wendung ein, da nun Husserls unveröffentlichter Nachlass zunehmend rezipiert wird. Dabei wird deutlich, dass Husserl mit seiner Phänomenologie für die Philosophie wichtiges Neuland erschlossen sowie zu vielen traditionellen Themen der Philosophie wichtige Beiträge geleistet hat. Seine feingliedrigen Beschreibungen und Strukturbestimmungen der Erfahrung und des Bewusstseins hatten darüber hinaus bedeutende Einflüsse auf Disziplinen, wie etwa Psychologie, Anthropologie oder Soziologie. 

Autor(en) Information:

Sebastian Luft ist Professor für Philosophie an der Marquette University, Milwaukee/Wisconsin (USA); Hg. von Husserliana XXXIV, des "Routledge Companion to Phenomenology" und Autor mehrerer Bücher zur Phänomenologie. Maren Wehrle ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Husserl-Archiv in Leuven. Sie hat eine Monographie und zahlreiche Artikel (u.a. in Husserl Studies) zu Husserl und der Wichtigkeit seiner Einsichten für die interdisziplinäre Forschung verfasst.